Aug
19 und Tschüß...
So nun ist es soweit. Heute war meine letzte Straßenbahnfahrt nach
Lobeda in den Kindergarten. Miorgen bringen micht Mama und Papa
nocheinmal mit dem Auto, weil ich allen Kindern zu meinem Abschied ein
Frühstück ausgebe, und dann ist es endgültig Zeit der Kita regenbogen,
den Kindern und Erzieherinnen "Auf Wiedersehen" zu sagen. Nach unserem
Urlaub an der Müritz gehe ich dann in zwei Wochen in eine andere Kita in
der Stadt. Die Fahrzeit ist dann nicht mehr so lang und Mama und Papa
arebeiten ganz in der Nähe. So können wir hoffentlich mehr Zeit mit
einander verbringen. Ein bisschen komisch ist das schon die Leute im
Regenbogen nicht mehr wiederzusehen, aber zum Glück wechselt meine gute
Freundin Mina auch in den neuen Kindergarten und auch der Max kommt mit.
So bin da nicht ganz allein. Ich denke ich werde mich da schon schnell
eingewöhnen und Spaß mit den anderen Kindern haben.
So, jetzt geht es aber erst einmal in den wohlverdienten. Ichhoffe ganz
doll, dass die Sonne scheint und ich viel im See baden kann.
ich an der Straßenbahnhaltestelle Lobeda West - zum letzten Mal
vor der Kita Regenbogen
Autor: Jannik
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Jul
21 Nachtrag zum Gastrotest 1
Am Sonntag waren wir mal wieder im Galaxy in Jena. Nach dem Toben im
Planschbecken und Wellenreiten haben wir dem Bistro eine zweite Chance
gegeben. Janne und Hendrik teilten sich die Tortelini mit
Schinken-Sahne-Sauce und ich hatte eine Backkartoffel mit Sauerrahm und
Räucherlachs. Beides war gut und ausreichend. Von den Tortelini sind
meine beiden Jungs gut satt geworden. Ich persönlich fand die Sauce sehr
"mächtig" aber geschmacklich gut. Der Salat zur Backkartoffel hätte
etwas frischer sein können - ein bischen viel Rohkost. Insgesamt war es
eine deutliche Verbesserung zum letzten Mal. Wir werden das weiter
beobachten und berichten.
Autor: Dana
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Gastrotest
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Jul
13 Miniurlaub in Haldensleben
Am Wochenende war ich mit meinen Eltern in Haldensleben bei Oma und Opa.
Es war toll! Auf der Hinfahrt habe ich ein gepflegtes Schläfchen
gehalten. Dann war ich auch gleich bereit den "Pool" zu testen. Okay das
Opa das Wasser austauschen musste war so nicht geplant, aber sie hätten
mir ja ne Badehose oder Schwimmwindel ummachen können. Da kann ich nur
sagen: "Selber Schuld!" Ansonsten war alles ruhig. Wir haben sogar
draußen im Garten gegessen. Am liebsten hätte ich auch draußen
geschlafen, weil es im Zimmer über 30°C waren. Am Samstag kamen dann
noch Oma Gisela, Onkel Dennis und Tante Susi zum Toben. Ich habe alle
voll mit Wasser bespritzt und nass gemacht - dass war ein Spaß!
Vor dem Grillen habe ich mich dann ins Bett zurückgezogen, da ich keinen
Hunger hatte und müde vom vielen Toben war. Gegen 23.00 Uhr bin ich
nochmal wach geworden und durfte bis um 1.00 Uhr mit Oma Sterne gucken.
Das war toll.
Die Rückfahrt am Sonntag war dann nicht so schön. Es war einfach viel zu
heiß und mir ging es garnicht gut. Aber zu Hause habe ich mich dann
nochmal in der Badewanne erfrischt und ausgiebig mit Mama gekuschelt.
Das war auf jeden Fall ein richtig schönens Wochenende. Oma und Opa (ich
sage Pupa - find ich einfach besser) haben viel Quatsch mit mir gemacht.
Mama und Papa haben sich auch gut erholt.
Autor: Jannik
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Jun
21 Nie wieder ohne!
Gestern war ich mal wieder joggen. Damit habe ich vor etwa drei Wochen
wieder angefangen. Das macht mir normalerweise Spaß, weil ich dabei so
richtig schön abschalten kann. Aber gestern hatte ich ein richtiges
Problem. Mein Ipod war nicht aufgeladen und damit nicht benutzbar. Echt
doof so ohne Musik durch die Botanik zu rennen. Man hört sein eigenes
Geschnaufe und versucht automatisch extra gleichmäßig zu atmen. Davon
habe ich dann Seitenstechen bekommen
Und deshalb: Nie wieder ohne ... IPod!
Autor: Dana
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Jun
17 Die Sache mit der Gravitation
Seit ich angefangen habe, Laute von mir zu geben, versuchen diverse
Leute mir Worte beizubringen. Dabei fangen sie nicht mit einfachen
Sachen an, wie Mama, Papa, Ball etc. Diese kann ich natürlich
mittlerweile. Trotzdem, ich weigere mich strikt, mich überfordern zu
lassen - nicht das ich die schwierigen Wörter nicht sagen könnte, aber
ich will mich bei meinen Kumpels schließlich nicht als Streber
hervortun. Aber was meine ich überhaupt:
Nehmen wir zum Beispiel meinen Papa oder die Frau Rau (für mich Micha -
ist wohl einfacher). Diese beiden Physik-Liebhaber versuchen krampfhaft
mir das Wort "Gravitation" beizubringen. Aber ich werd einen Teufel tun
und das in den nächsten Monaten sagen. Ich hab da meinen eigenen
Zeitplan. Natürlich weiß ich was das bedeutet - diese Gravitation. Ich
zeig es ja auch regelmäßig, indem ich Sachen von oben nach unten
befördere. Das System ist nämlich ziemlich einfach zu verstehen, und
darauf kommt es ja schließlich an. Aber das versteht mein Papa wohl
nicht wenn ich am Abendbrottisch sitze und Brot, Wurst und Jogurt von
oben nach unten auf den Fußboden fallen lasse. Nun ja selbst Schuld,
würde ich sagen. Wenn er unbedingt will, dass ich mich mit Physik
beschäftige, muss er auch mit den Konsequenzen leben. ;-)
Jannik
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Jun
17 Geburtstagsgrillen
Letzte Woche hatte Hendrik Geburtstag. Am Samstag war dann die Feier mit
der Familie. Leider war das Wetter nicht so schön wie erwartet, so dass
wir nicht draußen auf der Terrasse sitzen konnten. Trotzdem war es
wieder ein schöner Tag. Nachmittags gab es frische Erdbeertorte und die
von meinem Mann so geliebte Philadelphiatorte. Abends wurde dann
gegrillt. Gut angekommen sind dabei die Lendenspieße mit Fetacreme.
Für die Spieße habe ich Schweinefilet pariert und in kleine Medaillons
geschnitten (ca. 1.5 cm dick). Diese wurden dann einen Tag lag in einer
Marinade aus Agavendicksaft, Olivenöl, Balsamicoessig, Knoblauch, etwas
Chilischote, gehackte frische Kräuter aus dem Garten (Oregano, Rosmarien
und Thymian), Salz und Pfeffer mariniert. Am nächsten Tag habe ich sie
dann quer auf Schaschlyk-Spieße gesteckt. Dazwischen immer etwas Paprika
und Zwiebel. Hendrik hat sie dann gegrillt. Lecker!!!
Dazu passt richtig gut die Fetacreme. Das Rezept habe ich vom Wirt des
Cafe Stilbruch hier in Jena.
Fetakäse (aus Schafsmilch natürlich) zusammen mit Knoblauch, einem
Schwups Olivenöl, Dill, Petersilie, Schnittlauch und etwas Pfeffer zu
einer homogenen Masse verkneten. Nach Geschmack salzen. Fertig.
Für die traditionellen Thüringer und Janne gab es natürlich auch
Thüringer Rostbratwürste und Rostbrätel. Die Geflügelklopse sind
gründlich missraten. Zu trocken wegen des fehlenden Fettes im Fleisch.
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Lex Culinaris
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Mai
30 Los gehts!
In Vita Videre - Erleben!
Jannik ist vor 1½ Jahren in unser Leben gerauscht und ich bin erstaunt
wie sich unsere Prioritäten und die Sicht auf die Dinge in dieser Zeit
verändert haben. Erleben - genau das tun wir tagtäglich. Lachen, weinen,
große Freude, Spaß und die kleinen und großen Wehwehchen. Wir erleben,
wie unser kleiner Mann immer neue Dinge lernt und sich entwickelt. Viele
dieser Erlebnisse geraten irgendwann in Vergessenheit. Das finde ich
sehr schade. Aus diesem Grund habe ich beschlossen dieses Blog zu
schreiben. In den heutigen computerisierten Zeiten mit Internet und
Mobilfunk würde es wahrscheinlich etwas merkwürdig anmuten, wenn man wie
die Mutter von Michel aus Lönneberga anfängt Heftchen mit Dingen
vollzuschreiben, die die eigenen Kinder so täglich anstellen. Aber
letztendlich soll dies hier ja genau das gleiche werden.
Meine zweite Intention ist, endlich meine vor einiger Zeit gebaute
Website zu aktualisieren. Ich wollte dort regelmäßig Rezepte
veröffentlichen, die bei meinen Kochexperimenten entstehen. Aber wie das
so ist - Familie und Job lassen einem leider wenig Zeit zum Kochen.
Manchmal jedoch klappt es doch und es kommt sogar was Leckeres dabei
heraus. Diese Rezepte werde ich hier, wenn sie die Qualitätsprüfung
durch Mann und Kind überstanden haben, veröffentlichen.
Also viel Spaß beim Lesen.
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